Als Beispiel für die Anwendung virtueller Audiokabel dient hier MixW. Das Beispiel wurde unter WIN10® erstellt, läuft aber genauso in den älteren Versionen. Ich habe die Software schon seit Jahren ohne Probleme in Betrieb.

Als Beginner kann man die Software zur Probe auf der Website von

http://mixw.net/   runterladen. Für andere digiMod Programme gilt Folgendes dann analog.

 

Die virtuellen Audiokabel sind in der Probeversion auf 3 beschränkt, unter

http://software.muzychenko.net/eng/vac.htm

steht der Download bereit. VAC stellt im Kontrollpaneel für jedes Kabel die Einstellungen breit. Die Voreinstellungen reichen zum Beginn völlig aus. Für andere anspruchsvolle Anwendungen wie SDR Empfänger sind hier schon Feineinstellungen notwendig.

VAC muss als Administrator gestartet werden.

In den Soundkarten Einstellungen wird Line 1 als Ausgabe eingestellt, den stream leitet man weiter an den Lautsprecher oder an den Monitor dann hört man live mit dieser Einstellung. Es ist für den Programmablauf nicht notwendig, wohl niemand kann digiMods außer CW live im Ohr decodieren ;-), zu Beginn ist eine akustische Kontrolle des Programms sinnvoll.

MixW und VAC

VAC leitet mit geringem delay live (und hier kommt das Problem der VAC-Einstellungen bei Sprachübertragung zum Tragen - Stichwort buffer Einstellungen)  den stream auf die Soundeingabe  von MixW weiter.

 download sound Beispiel

Konfigurieren -> Einstellung der Soundeinrichtung -> Eingabe hier dann Line 1

alle anderen Einstellungen bleiben vorerst auf Default ( Spektrumspeed kann erhöht werden, hat aber keinerlei Auswirkung auf den Decoder)

Wer einen Mitschnitt hat, kann diesen über beliebige Player abspielen und ebenfalls an den Eingang Line 1 streamen. Die Nummer der Line ...  ist beliebig nur die stream Richtung ist entscheidend.  Die Software von VAC erkennt selbst gebastelte loops und verweigert dann die Einstellung.

Menü Ansicht -> CAT Leiste aktivieren und das passende Band / Frequenz einstellen USB oder LSB nicht vergessen sonst sitzt der Decoder neben der Frequenz und kann nicht decodieren. Im Soundbeispiel 80M Band  LSB  die schmalen Streifen im Wasserfall sind BPSK31 und die etwas breiteren BPSK62 Signale. Der Decoder muss wissen was er decodieren soll, dazu am unteren Bildrand von MixW, im Bild ist hier BPSK 63 angezeigt, anklicken. Bei BPSK settings  die Baudrate ggf. auf 31,25  oder 63 oder ggf. 125 (im Soundbeispiel aber nicht enthalten) umstellen.

Mit der LMT mittig im Signal auf den gewünschten Wasserfall klicken. Schon kann das Decodieren losgehen. Wirre Zeichen sind Decodierfehler, bei guten Signalen geht die Fehlerrate gegen Null. Die Feineinstellungen sind für den praktischen Gebrauch dann ein Kapitel für sich. Für den Beginn reichen die Grundeinstellungen aus  um das Programmsystem kennen zu lernen. Die Wirkungsweise der Decoder wird im Netz ausführlich behandelt da hilft die klassische Suche schnell weiter um die inneren Vorgänge zu verstehen.